STRESS-INFORMATIONEN
Information zur Stressentstehung und - Messung
Es gibt eine Vielzahl an Definitionen von STRESS, die in der Literatur erwähnt werden (u.a. Selye 1936, Lazarus 1974, Greif 1989)
Allen Definitionen ist gemeinsam, dass STRESS ein subjektiv empfundener Zustand ist, der je nach eigenen Bewältigungs- und Konstitutionsressourcen zu unterschiedlichen Störungen führt – auch in Abhängigkeit der Dauer der einwirkenden Belastungen.
Kurzfristige Herausforderungen, die subjektiv zu beeinflussen und zu bewältigen sind, bewirken im Körper eine schnelle und notwendige Ausschüttung von Stresshormonen (Katecholamine):
das Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin.
Dafür benötigt der Körper Vit B6, Vit B12, Folsäure (Vit B9) und Vit C.
Das Stresshormon Cortisol wird bei Anforderungen
innerhalb von 30 Minuten über die Stressachse Hypothalamus
– Hypophyse – Nebennierenrinde gebildet.
Die Bildung
des Hormons unterliegt einer circadianen Rhythmik (Tagesrhythmik):
zur Vorbereitung auf die Bewältigung des Tages beginnt der
Anstieg am Ende der Nacht, steigt direkt nach dem Erwachen stark
an, erhöht sich weiter bis zur Mittagszeit und fällt dann
langsam wieder ab.
Der Anstieg beim morgendlichen Erwachen
(CAR) spielt eine entscheidende Rolle.